Leipzig
LOFFT - Das Theater
Sonntag, 18. September, 20 Uhr
13 Euro / ermäßigt 9 Euro / Leipzig-Pass, Schüler, Schwerbeschädigte, AsylbewerberInnen, Geflüchtete 6,50 Euro

Dresden
Societaetstheater, Gutmann-Saal
Montag, 19. September, 20 Uhr
14 Euro / ermäßigt 10 Euro / Inhaber „Theatercard“, Schüler, AsylbewerberInnen, Geflüchtete 6,50 Euro

Theater

Anna Paavilainen / Klockriketeatern
Play Rape

Play Rape Portrait by Tani Simberg : Baltic Circle Festival
Foto © Tani Simberg / Baltic Circle Festival

And then I am in the reading rehearsals of a new musical spectacle. A play that flies the flag for sexual freedom and equality. And I can’t believe my eyes when I turn the page of the prompt and see the stage direction that “Rachel has been raped”. I am just about to open my mouth that no way ... couldn’t this be solved someh… ”And I have composed an aria for this part”, says the composer and sings the rape aria. (…) And I’ll end up lying on the ground and through my armpits, hollows of the knee, bends of the arm, yes and crotch will be pushed ice hockey sticks. And then I will lie throughout the next scene there without moving and then that construction will be undone and then I will sing the rape aria and I will act that I’ve been raped. (…) Haha, it’s funny, isn’t it?

Missbrauch, Vergewaltigung... da, wo man es nicht erwartet: Im Theater. Wo eine Frau gelegentlich Dinge spielen muss die nicht nur unlogisch und seltsam, sondern auch unwürdig sind. Und wo der ältere, sich für unwiderstehlich haltende Kollege gern etwas fester zugreift. Die in Finnland aus mehreren erfolgreichen Filmen bekannte Schauspielerin Anna Paavilainen hat ein Stück nach eigenen Erlebnissen geschrieben und damit in ihrem Land (und im benachbarten Schweden) eine fällige Debatte angestoßen.

Das Klockriketeatern, de facto ein schwedisches Theater in der finnischen Hauptstadt, hat im Frühjahr seine Spielstätte im Zentrum aufgegeben und produziert/spielt im Moment in Kulturzentren oder gänzlich theaterfremden Orten. „Play Rape“ wird auf Grund des großen Andrangs und Erfolges mittlerweile am Nationaltheater gespielt.

Text, Regie, Darstellerin Anna Paavilainen

In Kooperation mit Klockriketeatern.
Unterstützt von der Finnischen Kulturstiftung.

www.klockrike.fi

In Finnisch mit englischer Übertitelung
Dauer etwa 60 Minuten