Mr. Gaga
Israel 2015, Tomer Heymann, 100 min.
Ohad Naharin, der künstlerische Leiter der israelischen Batsheva Dance Company, gilt weltweit als einer der herausragenden zeitgenössischen Choreographen. Für sein Ensemble und für seine Lehrtätigkeit entwickelte er eine komplett neue Bewegungssprache, die er schlicht „Gaga“ nennt. Gaga soll die Beteiligten zu Interaktion motivieren, um sich gemeinsam einen Bewegungsraum von Freiheit und Wohlbehagen zu erarbeiten. Tomer Heymanns Film bietet ein schillerndes Portrait von Leben und Werk des Ausnahmekünstlers.
--> Chemnitz, Komplex, Samstag, 18. Mai, 20 Uhr
--> Leipzig, Cinémathèque, Montag, 20. Mai, 19 Uhr

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Mr. Gaga © Heymann Brothers Films

The Cakemaker
Israel / USA 2018, Ofir Raul Graizer, 104 min., OmU
Der junge Bäcker Thomas aus Berlin hat eine Affäre mit dem verheirateten Israeli Oren. Immer wenn dieser in Deutschland zu tun hat verbringen sie romantische und intime Stunden miteinander, während Oren in Israel sein schwules Leben vor Ehefrau und Sohn verbirgt. Als Oren bei einem Autounfall ums Leben kommt, reist Thomas nach Jerusalem und beginnt im koscheren Café von Anat, der Witwe seines Liebhabers, zu arbeiten.
--> Leipzig, Cinémathèque, Montag, 20. Mai, 21 Uhr

Life in Stills
Deutschland / Israel 2011, Tamar Tal, 60 min., OmU
Eine rüstige alte Frau kämpft zusammen mit ihrem Enkel um den Erhalt ihres Fotogeschäfts in Tel Aviv. Dem Filmemacher Tamar Tal gelingt es in dieser wunderbar leichten Dokumentation, einen lebensbejahenden Film über die verbindende Kraft zwischen den Generationen zu schaffen.
--> Leipzig, Kinobar Prager Frühling, Dienstag, 21. Mai, 16 Uhr

Itzhak Perlman - Ein Leben für die Musik
Israel / USA 2018, Alison Chernick, 80 min.
Er betet mit der Violine - so beschreibt der berühmte Geigenbauer Amnon Weinstein die Kunst des Geigers Itzhak Perlman. In Alison Chernicks Dokumentarfilm steht Perlmans Vergangenheit im Fokus, seine Erfahrungen als Immigrant und als Polio-Überlebender. Die Regisseurin führte Gespräche mit Familie, Freunden, anderen Musikern und Perlmans Ehefrau.
--> Leipzig, Kinobar Prager Frühling, Dienstag, 21. Mai, 17:30 Uhr

Film 1 Life in Stills
Szenenfoto: Life in Stills

Kurzfilmprogramm Israel
Paradis perdu (Lost Paradise)
Frankreich / Israel 2008, Mihal Brezis, Oded Binnun, 9:50 min., Kurzspielfilm, Original mit englischen Untertiteln
Ein verliebtes Pärchen trifft sich in einem einfachen Hotelzimmer. Doch schon bald zerbricht das scheinbare Idyll und wird zum Politikum.
Pastrami
Deutschland / Israel 2015, Richard Böhringer, 7 min., Kurzspielfilm, OmU
Als sie die Raketen-Warnsirenen hören, hält eine israelische Familie mit dem Auto am Straßenrand, steigt aus und geht in Deckung. Der Vater versucht seinem verängstigten Sohn die Situation zu erklären.
Compartments
Deutschland / Israel 2017, Daniella Koffler + Uli Seiss, 15 min., Animation, OmU
Netta ist eine junge israelische Frau, die nach Berlin ziehen will. Nettas Vater, der Sohn eines Holocaust-Überlebenden, ist von ihrer Entscheidung entsetzt.
The Little Dictator
Israel 2015, Nurith Cohn, 28 min., Komödie, Original mit englischen Untertiteln
Geschichte eines Rasierunfalls.
--> Leipzig, Kinobar Prager Frühling, Freitag, 24. Mai, 18 Uhr

Film 3 CafeĢ-Ta'amon
Szenenfoto: Café Ta'amon

Café Ta'amon, King-George-Street, Jerusalem
Israel 2013, Michael Teutsch, 90 min. Dokumentarfilm über das Café Ta’amon, das 1938 von deutsch-jüdischen Emigranten in Jerusalem eröffnet wurde, zehn Jahre vor der Staatsgründung Israels. In den 1950er Jahren wurde das Café zum Anziehungspunkt für Politiker, Journalisten und Aktivisten, denn schräg gegenüber in der King-George-Street war die Knesset, das israelische Parlament. Mittlerweile wurde Jerusalem geteilt, die Knesset verlegt, es wurden mehrere Kriege geführt, diverse andere Cafés eröffneten in der Nachbarschaft, aber das Ta´amon steht noch immer an Ort und Stelle.
--> Leipzig, Kinobar Prager Frühling, Samstag, 25. Mai, 17 Uhr

Warum Israel
Italien / Frankreich 1973, Claude Lanzmann, 185 min., OmU
Mit dem neunstündigen Film „Shoah“, den Regisseur Claude Lanzmann (1925 - 2018) nicht umstandslos als Dokumentarfilm bezeichnen wollte, hat er Filmgeschichte geschrieben. Gut drei Stunden nimmt sein Filmdebüt „Warum Israel“ in Anspruch. Lanzmann gelingt es darin, fast die gesamte Vielfältigkeit des von jüdischen Menschen begründeten Staates zu zeigen. Lange vor der Staatsgründung gab es ein verbindendes Ziel: Nie wieder sollten verfolgte Juden ohne Zufluchtsort sein.
--> Leipzig, Kinobar Prager Frühling, Sonntag, 26. Mai, 18 Uhr

--> weitere Informationen --> www.cinematheque-leipzig.de
--> weitere Filme --> www.kinobar-leipzig.de --> www.thalia-dresden.de