Leipzig
Theater der Jungen Welt
Samstag, 26. Mai, 20 Uhr
16 Euro / 12 Euro (ermäßigt) / 8 Euro (Leipzig-Pass, Schüler, Schwerbeschädigte)

Tanz
Hódworks
Grace

„Wo sind unsere Erfahrungen und Empfindungen legitim? (...) Auf dem Altar der Kunst kann man Dinge tun, die im wirklichen Leben verboten sind. So ist Kunst ein Spiel, ein Alibi der Freiheit.“
--> aus den Materialien zur Inszenierung

Tanz Grace 1 by Daniel Domolky
Foto © Daniel Domolky

In der dynamischen und außerordentlich intensiven Theaterarbeit gehen vier charismatische Tänzer/Darsteller an ihre körperlichen Grenzen. Oder wie es in den Materialien sinngemäß heißt, auf eine Reise „von der Magie der Freude und des Schmerzes in ein rituelles Bad im Rampenlicht, mit prallen und lauten Geschichten von Leidenschaft auf einen Marsch in Richtung Ekstase, elektrisierend und burlesk."
„Grace“ war 2017 in Ungarn „Choreographie des Jahres“; sie wurde mit dem bedeutenden Lábán-Preis ausgezeichnet.

Kritik
„Wie Adrienn Hóds vorherige Choreografien, ist auch Grace nicht gegen die bestehenden Strukturen des Tanzes gerichtet. Die Absicht ist nur, diese Strukturen als unsicher zu zeigen, sie auseinanderzunehmen und wieder zusammenzubauen. Grace markiert einen Zustand der Barmherzigkeit, ist ein selbstzerstörerischer Meta-Tanz, der zur Wiedergeburt fähig ist.“
--> Szilvia Artner, Magyar Narancs

„Was im Vorspiel eine künstlerische Hysterie, ein vierköpfiger, pompöser Alleswisser war, verwandelt sich am Ende in ein rhythmisches Frisée von hinreißenden Körpern. Schwitzend, geschmeichelt, schön und frei.“
--> András Rényi, in „Tudósítás a szürke zónából” (Report aus der Grauzone), einer Serie von Kritiken in der Zeitschrift „Színház” (Theater)

Performer + Co-Autoren Emese Cuhorka, Ivan Björn Ekemark (alternierend für Marcio K. Canabarro), Csaba Molnár, Imre Vass

Dramaturgie Ármin Szabó-Székely
Musik Márk Bartha
Lichtdesign Miklós Mervel

Choreographie Adrienn Hód

Besonderen Dank an Studio Wayne McGregor, Júlia Garai, Éva Kormos, Annamária Láng, Zoltán Mizsei, Zsolt Sőrés, Marco Torrice, Tamara Vadas

Unterstützt durch Ministerium für Human Resources, Nationaler Kulturfonds, New Performing Arts Foundation, Workshop Foundation, SÍN Cultural Center, OFF Foundation

In Ungarisch mit deutscher und englischer Übertitelung
Dauer etwa 70 Minuten

www.hodworks.hu

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