Trailer "Mapping Israel"


Nicht die großen Companies, nicht die großen Gesten. Der Trailer wirkt melancholisch, vielleicht etwas dramatisch, auch wegen der Musik. (Immerhin ist es Israel.)
Das Besondere: In allen neun Aufführungen sind die Autoren und/oder Mitautoren auf der Bühne. Künstlerinnen und Künstler, die genau wissen, was sie tun. Gut ausgebildet und reflektiert.
Und wenn Sie sie im Mai treffen, in Leipzig, Dresden und Chemnitz... unterhalten Sie sich mit ihnen. Danach wissen Sie mehr über das Land.


Der Trailer zu "Mapping Israel" ist der zehnte Festivaltrailer von Paul Blaudschun Video Editing für Off Europa.

Feat. (in order of appearance): Uri Shafir (+ Zuki Ringart), Rotem Tashach, Roni Chadash (+ Carmel Ben Asher), Ensemble Niv Sheinfeld & Oren Laor, Adi Boutrous (+ Avshalom Latucha), Shira Eviatar (+ Anat Amrani), Evyatar Said, Iris Erez, Yoav Bartel / home made ensemble

Die Musik wurde komponiert von Noa Ayali und gehört zu Roni Chadashs Choreographie "Victims & Images".


© Paul Gekeler, 2019

Programmheft zu "Mapping Israel"


Das Programmheft ist da. Gestaltung:
Gabriele Altevers.

Ein Click auf das Bild leitet Sie zum Gesamtprogramm des Festivals.
Über den Link darunter lässt sich das Programmheft im Browser ansehen - und wenn gewünscht downloaden.

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Off Europa: Mapping Israel


Off Europa wird im Jahr 2019 Israel gewidmet sein. Bei mehreren Reisen über drei Jahre hinweg sichteten wir mehr als 150 Theater- und Tanzaufführungen.
Zwischen 21. und 26. Mai werden in Leipzig, Dresden und Chemnitz neun ausgewählte Arbeiten zu sehen sein.

Folgen Sie den weiteren Vorbereitungen gern via
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Hier das Hauptprogramm in Bildern.

Niv Sheinfeld & Oren Laor
You Happy Puppet in Leipzig, LOFFT - Das Theater + in Dresden, Societaetstheater
1 Tanz You Happy Puppet 2 by Gili Reich
Foto © Gili Reich

Rotem Tashach

It's All Good in Leipzig, LOFFT - Das Theater
2 Nachtprogramm It's All Good 1 by Dan Ben Ari
Foto © Dan Ben Ari

Shira Eviatar
Eviatar/Said in Leipzig, LOFFT - Das Theater + in Chemnitz, Komplex
3 Tanz Eviatar:Said 1 by Alexander Corciulo
Foto © Alexander Corciulo

Shira Eviatar
Rising in Leipzig, LOFFT - Das Theater + in Chemnitz, Komplex + in Dresden, Societaetstheater
4 Tanz Rising 1 by Tamar Lamm
Foto © Tamar Lamm

Iris Erez
Local/not easy In Leipzig, Theater der Jungen Welt + in Dresden, Societaetstheater
5 Tanz Local:not easy 2 Arale Hazamzam H-Boer
Foto © Arale Hazamzam H-Boer

Adi Boutrous
It's Always Here in Leipzig, LOFFT - Das Theater
6 Tanz It's Always Here 2 by Tamar Lamm
Foto © Tamar Lamm

Roni Chadash
Victims & Images in Leipzig, LOFFT - Das Theater
7 Tanz Victims & Images 1 by Orna Kalgrad beschnitten
Foto © Orna Kalgrad

Yoav Bartel / home made ensemble
Shall we dance in Chemnitz, Komplex + in Dresden, Societaetstheater
8 Theater Shall we dance 1 by Oren Shkedy beschnitten
Foto © Oren Shkedy

Uri Shafir
Habitat in Leipzig, LOFFT + in Chemnitz, Komplex
9 Tanz Habitat 1 by Efrat Mazor beschnitten
Foto © Efrat Mazor

--> zum Vorwort
--> zum Programm

Ab etwa 15. März werden alle Informationen zu den Aufführungen hier auf der Webseite zu finden sein. Anfang April wird das gedruckte Programmheft geliefert.
Bitte geben Sie uns ein Zeichen und wir senden es Ihnen zu.

Vorbericht in der LVZ


„Zwischen Griechenland und Israel liegt Ungarn. Zumindest was die Abfolge im traditionell auf einen Länderfokus ausgerichteten Off-Europa-Festival angeht, das in diesem Jahr mit „Open Hungary“ überschrieben ist und vom 21. bis 26 Mai stattfindet. Und dabei einmal mehr jeden wirklich Interessierten, der noch wirkliche Lust auf Theaterentdeckungen hat, in die jeweiligen Spielstätten locken sollte."

Vorbericht in der Leipziger Volkszeitung vom 18. Mai von Steffen Georgi.

Dass zu diesen Spielstätten nun nicht wie erhofft das neue LOFFT-Domizil auf der Baumwollspinnerei gehört, wo das Festival eigentlich eröffnet werden sollte, mag ein Wermutstropfen sein: „Das war eine schöne Idee, das hätte mir und dem LOFFT gut gefallen“ sagt dazu Knut Geißler, Kurator und künstlerischer Leiter des Off-Europa-Festivals. Aber die Spielstätte ist, wider allen Ankündigungen, eben noch Baustelle- und Geißler nicht wirklich überzeugt davon, dass das im nächsten Jahr (Länderfokus: Israel) wesentlich anders sein wird: „Ich sehe das LOFFT da noch nicht unbedingt an neuen Ort“ konstatiert Geißler lakonisch.
Dass nun der ohnehin eher peinliche Slogan vom Leipzig als dem „besseren Berlin“ vorrangig (und peinlicherweise) auf einschlägige Zeitverzögerungen bei städtischen Bauvorhaben zutrifft, soll hier und jetzt freilich kein Thema sein. Zumal für die zum Festival gezeigten Produktionen, die einen größeren, aufwendigeren Bühnenraum beanspruchen, Geißler einmal mehr das „Theater der jungen Welt“ gewinnen konnte: „Eine erfreulich gute Zusammenarbeit“ so Geißler.

Tanz Grace 4 by Daniel Domolky
Grace. Foto © Daniel Domolky

Im TdjW wird am 26. Mai das preisgekrönte Tanzstück „Grace“ zu erleben sein. Eine kraftvolle Inszenierung der Zerklüftungen zwischen Selbstzerstörung und Wiedergeburt; einer Neu- und Demontage auch des tänzerischen Ausdrucks und seiner Strukturen. Choreographin Adrienn Hód installiert in ihrem Stück den Zustand der Barmherzigkeit als Kreislauf zwischen Erhöhung und Absturz. Ein echtes Muss dieses Festivaldurchlaufs.
Allein schon wegen der thematischen Setzung spannend ist „Waiting for Schrödinger“; im Lofft (alter Standort natürlich) am 25. Mai zu sehen. Das so berühmte, wie irritierende Gedankenexperiment des Physikers Erwin Schrödinger („Schrödingers Katze“) offenbart sich hier als choreografisch- gruppendynamische Teilchenentfesselung zwischen Clownerie, Anarchie, Physik und Spaghetti-Western. Letzteres erklärtermaßen ebenfalls ein Bezugspunkt den Choreograf László Fülöp für seine Inszenierung ins Feld führt.
Nur zwei Beispiele aus einem Programm, das neben Theater, Tanz und Performance auch wieder mit einer Kinoschau und natürlich Diskussionsrunden aufwartet. In eine solche kann man sich gleich am Dienstag stürzen. Mit „Von Gewöhnung und Widerstand“ ist die überschrieben und findet im Anschluss einer Inszenierung statt, die den Titel „Ungarische Akazie“ trägt und sich damit auf ein Nationalsymbol des Landes bezieht.
Dass nun die Akazie generell zur Unterfamilie(!) der Mimosen(!)-Gewächse gehört und deren ungarische Variante eigentlich aus Nordamerika stammt, mag den Denkgestus der Inszenierung erahnen lassen: „Listig, witzig, poetisch und politisch pointiert“ nannte die eine Kritikerin. Schöne Steilvorlage für die anschließende Diskussionsrunde.
Auch angesichts jener Bestrebungen nach Deutungshoheiten, die ja wahrlich nicht nur in Ungarn grassieren. Geißler: „Die Vorstellungen einer bestimmten politischen Klientel, wie die Kunst oder die Nation und in Folge eine sogenannte nationale Kunst zu sein hat und wie nicht, ist nichts, was die Künstler interessiert. Und mich auch nicht.“
Natürlich formuliert sich darin auch ein Credo des Festivals: die Selbstbehauptung des individuellen Ausdrucks gegen jedwede Indoktrination. Und sei es die des Zeitgeistes. Es ist das Suchen nach einer künstlerischen Autonomie die ja auch eine Autonomie des Künstlers, des Individuums ist, die „Off Europa“ seit jeher auszeichnet. Bei „Open Hungary“ wird das nicht anders sein.

Interview im Kreuzer 5/2018


Fragen von Jana Nowak und Antworten von Knut Geißler für ein Interview im Heft 5/2018 im Leipziger Kreuzer.

Nach Griechenland steht nun Ungarn im Zentrum – wieso haben Sie sich für dieses Land entschieden?
Ich hatte Ungarn, genauso wie zuvor Griechenland, eine Zeit lang vor mir her geschoben. Ich wollte mich sozusagen nicht reflexhaft darauf stürzen. Politische Entwicklungen gehen an den Künsten nicht spurlos vorbei - und manchmal ist es sinnvoll, etwas abzuwarten. Das politische Moment an Off Europa ist am Ehesten, dass es Beschäftigung mit etwas einleitet, dass ein Raum entsteht, der Begegnungen mit einem Land, einer bestimmten Situation, mit Künstlern ermöglicht.

Wie steht es um die Theaterschaffenden in Ungarn? Und im Hinblick darauf, dass fünf von sieben der geladenen Produktionen von Frauen stammen – wie ist es als Theatermacherin dort zu arbeiten?
Die Regierung Orbán, und ihre Kulturpolitik, ist auch für Ungarn, die diese ablehnen, nun mal Realität. Es gab viel versuchte Einflussnahme, auf Orte, über neu eingesetzte Personen, und auf der anderen Seite gab es natürlich Widerstand. Eine ganze Generation Theatermacher hat sich an diesen Umständen abgearbeitet, im Moment ist es etwas ruhiger geworden. Die ungarischen Stadttheater stehen natürlich unter deutlich größerem Druck, unter anderer Beobachtung als Künstler, die in freien Konstellationen arbeiten. In diesem Bereich, der überschaubar ist und für eine Regierung wohl auch nicht sonderlich gefährlich, war formal und inhaltlich schon immer mehr möglich. Wie auch diese starken Frauen. Nach denen ich nicht explizit gesucht hatte. Wahrscheinlich ist ein weiblicher Blick auf eine sich „männlich“ gebärdende Gesellschaft immer interessant und ergiebig. Das war bei Off Europa 2012 im Falle der Türkei ähnlich zu beobachten.

Welche Erfahrungen werden in den Arbeiten thematisiert?
Die Inszenierung „Magyar akác“ (Ungarische Akazie) zum Beispiel ist hoch politisch, eine Theaterarbeit, die klug und frech und böse mit den Widersprüchen ungarischer Gegenwart spielt. Oder Valencia James, die als farbige Frau, als in Ungarn „fremd“ empfundener Körper, diese Ablehnung thematisiert. Die Choreographin Adrienn Hód dagegen verweigert sich einer Beschreibung von äußeren Umständen in ihren Arbeiten komplett und zeigt ihre Tänzer als entfesselt, entgrenzt handelnde Individuen.

Wollen Sie ein Bewusstsein schaffen für eine andere Seite Ungarns?
Mich interessieren Kulturräume. In diesem Sinne wäre es auch möglich gewesen, Ungarn aus der Slowakei oder Ungarn aus Rumänien mit in das Programm zu nehmen. Aber Ihre Frage weist in die entscheidende Richtung: Ich wollte eben jenen politisch etwas verfemten Staat Ungarn näher beleuchten. Über Menschen, die ihn auf eine andere, auf ihre Weise repräsentieren. Das heißt nicht, dass Politik dadurch ausgeblendet sein wird. Es wird viel zu erfahren sein, es lässt sich vieles hören und manches sehen. Und es wird jederzeit möglich sein, nachzufragen.

Nach welchen Kriterien haben Sie das Festival kuratiert? Gab es besondere Schwerpunkte?
Niemand kann ein Experte für dutzende von Ländern sein. Kuratieren ist so ein Angeberbegriff, ich sehe mich eher als Programmmacher. Im besten Fall kann ich Interesse wecken und Angebote schaffen. Ich bin schlicht neugierig und beharrlich, und versuche bei meinen Recherchen offen zu sein. Ich möchte lernen, entdecken - und diese Entdeckungen teilen. Ich glaube an gute, mutige, interessante Künstler und ihre Arbeiten. Und an ein Publikum das sich für sie interessiert.

26 Jahre Off Europa, 16 Länderschwerpunkte – worauf blicken Sie zurück?
Zuletzt waren es zehn Länderschwerpunkte hintereinander, das ist schon ziemlicher Wahnsinn. Von einem Sehnsuchtsland sofort hinein in den nächsten Tunnelblick. Ich bin sehr froh, dass sich die Szene der zeitgenössischen darstellenden Kunst, mit Live Art und Autorentheater, Performance und Tanz im internationalen Maßstab in den letzten Jahren so stark entwickeln konnte, dass Vernetzung und Austausch gut funktionieren. Und dass wir mit diesem speziellen Festival auf dieser Landkarte weiterhin vorkommen.

Trailer "Open Hungary"


Der zehnte Länderfokus hintereinander. Und der 9. Trailer von
Paul Blaudschun.

Song: „Nehéz / Hard“ aus dem Album „Awake in a dream“ von und mit „Meszecsinka“.
Meszecsinka spielen am 25. Mai im Societaetstheater in Dresden und am 26. Mai im LOFFT - Das Theater in Leipzig.


© Paul Blaudschun, 2018

Programmheft Off Europa: Open Hungary


Das Programmheft 2018 zu „Open Hungary" ist da.
Gestaltung:
Gabriele Altevers.

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Programmheft Off Europa 2018
Programmheft Off Europa 2018

Open Hungary - Open Chemnitz


Im September 2017 noch Griechenland - und im Mai 2018 schon Ungarn.
Gern hätte Off Europa den neuen Spielort des LOFFT auf dem Leipziger Spinnereigelände eröffnet. Unter anderem deshalb sind wir in den Mai gezogen. Nun ist die Eröffnung verschoben. Ab jetzt hoffen wir mit unserem Partner LOFFT, dass der Umzug noch in diesem Jahr stattfinden kann.

Worauf wir nicht mehr länger warten müssen ist eine Zusammenarbeit mit der Chemnitzer Spielstätte Komplex. Off Europa gibt es ab jetzt in Leipzig, Dresden und Chemnitz, also in allen drei sächsischen Großstädten. In diesem Jahr mit handverlesenen Gastspielen aus Ungarn. Vom 21. bis 26. Mai.
Hier das Hauptprogramm in Bildern.

Kristóf Kelemen / Bence György Pálinkás
Magyar akác - Ungarische Akazie in Leipzig, Dresden + Chemnitz
Theater Magyar akác by Krisztina Csányi web
Foto © Krisztina Csányi

cie.ooops Kata Juhász
Warm up - Bemelegítés in Leipzig
Tanz Warm up 1 by Gábor Gáspár
Foto © Gábor Gáspár

Veronika Szabó + Mummy`s Sloppy Honey
War Paint in Chemnitz
Performance Installation War Paint 2 by Lena Meyer
Foto © Lena Meyer

Zsuzsa Rózsavölgyi
1.7 in Leipzig + Dresden
Tanz Performance Lecture 1.7 1 by Gábor Dusa
Foto © Gábor Dusa

Valencia James
Between the World and Me In Leipzig + Chemnitz
Tanz Between The World And Me 1 by Roland Szabo
Foto © Roland Szabo

Timothy and the Things
Schrödingerre várva - Waiting for Schrödinger in Leipzig
Tanz Schrödingerre várva 1 by Zsófia Hevér
Foto © Zsófia Hevér

Hódworks
Grace in Leipzig
Tanz Grace 2 by Daniel Domolky
Foto © Daniel Domolky

Konzert
Meszecsinka in Dresden + Leipzig
Konzert Meszecsinka 3 by Elephant Studio Borisz web
Foto © Elephant Studio Borisz

--> zum Vorwort im Programmheft
--> zum Programm

Ab 15. März werden alle Informationen zu den Aufführungen hier auf der Webseite zu finden sein. Am 1. April wird das gedruckte Programmheft geliefert. Bitte geben Sie uns ein Zeichen und wir senden es Ihnen zu.

Trailer "Theater Kunst Griechenland"


Werbeclip zu "Theater Kunst Griechenland" .

Die verwendete Musik stammt aus dem Album NYN von Kristi & Stathis.
Kristi & Stathis spielen am 20. September im Societaetstheater in Dresden und am 22. September in der naTo in Leipzig.


© Paul Blaudschun, 2017

Programmheft Off Europa 2017


Programmheft von „Theater Kunst Griechenland", gestaltet von
Gabriele Altevers.

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während Sie über den Link darunter das Programmheft im Browser ansehen (und es ggf. downloaden) können.

Motiv
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